Protest am Kraftwerk Walsum

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Seit dem 21. Juli 2013 haben Aktivisten verschiedener Initiativen in die Pedalen getreten. Unter dem Namen „Reclaim Power“ (was sowohl mit „die Energie zurück bekommen“ als auch „die Macht zurück bekommen“ übersetzt werden kann) startete eine Fahrradkarawane in der Lausitz, die andere in Freiburg.
Die Aktivisten haben dazu Schilder mit der Aufschrift „Wäre hier Öl, Shell würde bohren!“ an bis zu zwei Meter hohe Holzpfeile montiert und diese in der Nähe von Sehenswürdigkeiten in ihren jeweiligen Städten aufgestellt.

Bevor sie sich beim Klimacamp im Rheinland treffen, haben sie mehrere Braun- und Steinkohlekraftwerke in Deutschland besucht. Am 20. August 2013 erreichten sie Duisburg-Walsum. Das Klimabündnis Niederrhein und Greenpeace Niederrhein begrüßten die Radler herzlich. Vertreter der einzelnen Gruppen hielten auf einer gemeinsamen Protestveranstaltung Ansprachen und Vorträge zu der schrecklichen Situation der Bergarbeiter in Kolumbien. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt und eine Band trug zur musikalischen Untermalung bei.


Greenpeace fordert:

  •     Keine neuen Kohlekraftwerke
  •     Keine neuen Braunkohletagebaue
  •     Zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien
  •     Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2040

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